Bittere Tränen
Dokumentarfilm über Suizid, Ursachen, Warnsignale und Folgen von Kindern und Jugendlichen von yola grimm mit Musik von Notwist
Der Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Jeden Tag nehmen sich in Deutschland drei junge Menschen das Leben. Und die Dunkelziffer, mit versteckten und unklaren Todesursachen, ist extrem hoch. Leider ist der Suizid eines der letzten großen Tabus in unserer Gesellschaft - deswegen werden Warnsignale oft überhört. Bittere Tränen erzählt, ohne Kommentar und Voyeurismus, von drei Suizidschicksalen und macht das Tabu zum Thema...
= informativ - präventiv - unabhängig - kooperativ - kommunikativ
Stimmen zum Film
T.W., Schweiz
"Ich bin wirklich fasziniert von dem Dokumentarfilm und kann nur mein Lob aussprechen. Da ich selber Betroffener bin, hat mich der Film sehr berührt. Und ich kann den Film wirklich nur weiter empfehlen. Ihnen ist was grossartiges gelungen. Herzlichen Dank nochmals."
Claudia Lepp, Journalistin
"...Ich möchte Sie erst einmal für den Film loben (...) und Sie eindringlich bitten, den Film an Schulen zu zeigen. (...) Danke einfach für den Film."
Werner Kühnert, AGUS - Angehörigengruppe um Suizid
"Meine bitteren Erfahrungen in 8 Jahren Begleitung trauernder Eltern und Angehöriger sagen mir jedoch, daß ein aufrüttelnder Film wie dieser längst fällig war, damit endlich was zur Suizidprävention geschieht. Ein Film, der unter Umständen Leben rettet, kann nicht hoch genug gefördert werden!"
Ingrid Post, Deutscher Caritasverband
"Am bemerkenswertesten an diesem Film ist für mich, daß die Kraft und Wirkmöglichkeit von Gesprächen von allen Beteiligten so überzeugend genannt wurde. Darin liegt die präventive Möglichkeit für Kinder, die ja damit angesprochen werden sollen. Er macht Mut, auch in ausweglosen Situationen noch nach einem Weg zu suchen.
Thomas Giernalczyk, Therapeut und Autor des Buches Lebensmüde - Hilfen bei Selbstmordgefährdung
...Aus der Sicht der Suizidprävention sind dann auch die Auseinandersetzungen mit Hilfsmöglichkeiten äußerst wohltuend. Sie werden erst präsentiert, wenn die Neugierde sie einfordert.
Erneute Filmbestellung
aufgrund der guten Kritik seitens unserer Guppenleiter benötigen wir jeweils ein weiteres Exemplar der unten aufgeführten Filme (Bittere Tränen, SchattenRISSE). Bitte legen Sie der Sendung auch noch weitere Infoblätter über den Film "Bittere Tränen" bei. In Erwartung Ihrer Lieferung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Stolte, Verwaiste Eltern Hannover und Umgebung e.V.
Festivalteilnahmen
14. Internationales Dokumentarfilmfestival München
16. Dokumentarfilm und Videofest Kassel
X. Internacionais de Cinema Documental, Portugal
Kolloque Europèen - Local action to build a social Europe, Lille, Frankreich
Auszeichnungen und Preise
- Bittere Tränen wurde im Februar 1999 für den Deutschen Filmpreis
(Kinder- und Jugendfilm) vorgeschlagen.
- JFSB Medienpreis 2000 der Jugend und Familienstiftung Berlin
- Empfehlung für den Unterricht der Zentralstelle Medien,
Daten und Informationen (ZMDI) in Hessen 2000
Stichwörter für den Medieneinsatz
Suizidprävention | Tod | Gesellschaft | Konflikte | Jugend | Kommunikation | Innenansichten
Technische Angaben
65 Min. Dokumentarfilm, PAL, Farbe, Stereo, DigiBeta, FSK für Menschen ab 12 Jahren, München, lieferbar DVD oder VHS
Weitere online Informationen zum Film
Bittere Tränen
Frank
Publikumsfragen
Geeignet für . . .
Linkhinweise zum Thema Suizid
NeuHland
Verwaiste Eltern
Dr. W. DormannTelefonseelsorge
Freunde fürs Leben
Linkhinweise zu Bittere Tränen
Tiroler Bildungsserver
16. Dokumentarfilm und Videofest Kassel
Internationales Dokumentarfilmfestival München
JFSB Medienpreis 2000 der Jugend und Familienstiftung Berlin
Süddeutsche Zeitung Wissen vom 18. Februar 2004
Selbstmord nach Arzneitest Antidepressivum gerät erneut in die Diskussion.
... Die Antidepressiva vom SSRI-Typ stehen im Verdacht, gerade bei jungen Mensche gewalttätiges Verhalten und Suizidversuche hervorzurufen ...
Süddeutsche Zeitung Wissen vom 4. April 2007
Warnung mit Wirkung
... Antidepressiva stehen in dem Verdacht, Selbstmordtendenzen bei jungen Patienten zu verstärken. Deshalb hatte die US-Arzneimittelbehörder FDA im Oktober 2003 davor gewarnt, solche Medikamente an Jugendliche unter 18 Jahren zu verabreichen und die Hersteller dazu gebarcht, entsprechende Hinweise auf die Packungen zu drucken. Insbesondere Allgemeinmediziner halten sich seither mit der Verschreibung von Antidrepressiva an junge Patienten zurück ...
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